Releases & fragments
Fünf Alben — fünf Häutungen. Ashes of a Girl zerreißt, Final Boss Material wählt sich neu, Painted with Scars hält den Spiegel in den Alltag, How Bruises Became Altars macht aus Wunden Altäre, und Where Fate Pulls Our Threads (15. Juli 2026) macht die unsichtbaren Fäden sichtbar. Alle Songs sind Kapitel derselben beschädigten Welt.
Der Bruch
beginnt hier.
Album-Thema
Das Debut bündelt die erste Phase von Threads of Ruptured Eden als Geschichte über einen Identitätsbruch. Es bewegt sich von innerer Abspaltung und stiller Schuld über gesellschaftskritische Ausbrüche, bedrohliche Kontrollmotive und fragile Nähe bis hin zu einem finalen Selbstbekenntnis: die eigene Stimme soll nicht länger versteckt, geschönt oder fremdbestimmt werden.
Klanglich verbindet das Album modernen Metalcore und Nu-Metal mit dosierten elektronischen Texturen. Xenia trägt die klaren, sassy Clean-Leads und emotionalen Screams, während Ava mit tieferer, rauerer Stimme Spoken-, Rap- und Shout-Passagen zuspitzt. Dadurch entsteht eine Bandidentität, die zugleich melodisch, hart, düster und live-tauglich bleibt.
Narrative Bewegung
Von Disconnected und Burning Quiet — innerer Rückzug, stille Selbstzerstörung — über die gesellschaftskritischen Schneiden Crowned in Gasoline und Sons of Silence bis zum trotzigen Mitsing-Schrei Raise the Riot und dem triumphalen Closer Ashes of a Girl. „Von den Masken der anderen zur eigenen Haut.“
Ashes of a Girl — Tracklist














Respawn.
Level up.
Album-Thema
Das Album bewegt sich von Selbstneufindung und Comfort-Savepoints zu Monster-Mode-Empowerment, Patch-Note-Ungewissheit, gothic-fantasy-Abstechern und einem Final-Boss-Crowning-Moment — dann fadet es wie End-Credits aus.
Wo Ashes of a Girl die alte Haut verbrannt hat, baut Final Boss Material ein neues Character-Sheet. Neon statt Rauch, Würfel statt Schuld, Party-Mode statt Panikraum — aber die Narben bleiben, jetzt glitzern sie nur anders.
Der Arc
Opener Something New wählt das Selbst wieder. Roaring Skies steigt durch den Sturm. Save Room Theme ist der ruhige Checkpoint. Godzilla Mode stampft das Zimmer um. Final Boss Material krönt — Throne, Glitch, Storm: der eigene Endgegner schließt den Kreis.
Final Boss Material — Tracklist













Jede Narbe
zählt.
Album-Thema
Painted with Scars baut auf der Idee, dass modernes Leben überall Spuren hinterlässt. Manche Narben kommen von außen — Gewalt, Medien-Overload, Krieg, Manipulation, öffentliche Angst. Andere wachsen nach innen — Scham, verzerrtes Selbstbild, Rückzug, Schuld oder Routinen, die man baut, nur um zu überleben.
Das Album bewegt sich von intimem Schaden zum Druck der weiten Welt und zurück, bis beides nicht mehr zu trennen ist. Schmerz wird hier nicht glamourös oder heilig behandelt. Er ist schwer, alltäglich, invasiv, oft gewöhnlich.
Die letzten Tracks hören auf zu fragen, was wehgetan hat, und fragen stattdessen: was bleibt? Das Ende verspricht keine saubere Heilung. Es bietet Bewegung, Befreiung — und die Wahl, trotzdem weiterzugehen.
Dramaturgie
Private Wunden → kollektive Angst → Widerstand → Abrechnung → Release. Vom Bildschirm voller Pictures No One Should See, durch den Inner Demon, den selbst gebauten Chaosraum von The Mess I Created, die fragile Hoffnung in A Ray of Hope, bis zum Befreien aus den Fäden in Cut the Girl Free und Don't Pull the Strings. Am Ende: Barefoot and Burning.
Painted with Scars — Tracklist













Aus Wunden
werden Altäre.
Album-Thema
Das vierte Album verarbeitet persönliche Traumata von Xenia und Ava aus dem Buchuniversum — übersetzt in dreizehn Requiems. Die Songs benennen ihre Themen nicht platt, sondern in roher, metaphorischer Bildsprache: Gewicht, Wände, Hounds, Velvet Teeth, Lullabies mit Zähnen, ein Gesicht, das gestohlen wurde, eine Stille, die zur eigenen Anwesenheit wird.
Der Titel beschreibt die zentrale Transformation: How Bruises Became Altars ist keine saubere Heilungsgeschichte. Narben verschwinden nicht — sie werden zurückerobert, benannt und in eigene Kraft verwandelt.
Dramaturgie
Xenia und Ava wechseln sich Requiem für Requiem ab: körperlicher Druck und unsichtbare Schwester-Schatten, klaustrophobische Räume und falsche Sanftheit, dauerhafter Alarmzustand und das Eingeständnis von Schwäche. Der Bogen endet in Requiem XIII: Where Scars Become Fire — ein 50/50-Tag-Team-Finale, in dem beide Stimmen ihre Wunden symbolisch verbrennen und aus dem Besitz der Vergangenheit lösen.
Out now — weltweit auf allen großen DSPs, ausgenommen Apple Music & iTunes.
How Bruises Became Altars — Tracklist













Unsichtbare
Fäden.
Album-Thema
Nach vier Alben rückt das fünfte endlich das Threads-Motiv des Bandnamens ins Zentrum. Where Fate Pulls Our Threads handelt von unsichtbaren Fäden, die ein Leben formen: Schicksal, Schuld, Liebe, Familie, Rollen, Versprechen, Schweigen, Konsequenzen und alte Muster — psychologisch, emotional, sozial und mystisch.
Die zentrale Frage: Wie frei sind wir wirklich, wenn selbst unsere Entscheidungen aus alten Fäden bestehen? Das Album gibt keine einfache Antwort. Es geht nicht um die stumpfe Botschaft „cut the strings and be free“. Wer Fäden kappt, verliert auch Halt. Wer erkennt, was ihn zieht, muss mit den Folgen leben.
Am Ende steht keine vollständige Erlösung, sondern Bewusstsein: Fate keeps pulling — aber nicht mehr unbemerkt.
Sound & Stimmen
Xenia trägt die Hauptlinien als high-pitched, clean Metal Singer — dominante Hooks, emotionale Höhen, melodische Führung. Ava ist die Gegenkraft: low-pitched, deep coarse voice mit Rap-Shouts, harsh shouts, gezielten Growls, dunklen Counterlines, Sarkasmus und roher Konfrontation. Düsteres Piano zieht sich als wiederkehrender Faden durch alle dreizehn Threads.
Erscheint weltweit am 15. Juli 2026 auf allen großen DSPs — ausgenommen Apple Music & iTunes.
Where Fate Pulls Our Threads — Tracklist












